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Erlösung und die Endzeit

Bibelgespräch live – aktuelle Themen in einer Talkrunde im Hope Channel


Ein sicheres Gefühl

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Diese Ausgabe entspricht der weltweiten Standard Edition der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
Adventech „Unser Auftrag“

 

Lies für das Studium dieser Woche:

Johannes 14,9; Zefanja 3,17; Johannes 1,1–3; Römer 8,38–39; Psalm 91,15–16; Offenbarung 14,6-7; Epheser 1,4-5

 

Merktext

Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. (1 Joh 4,10)

Ein faszinierender, aber auch wesentlicher Unterschied zwischen Christentum und nichtchristlichen Religionen besteht darin, dass zwar alle betonen, was ihre Gründer sie gelehrt haben, aber nicht alle, was die Gründer für sie getan haben. Denn was auch immer ihre Gründer für sie getan haben mögen, sie waren nicht in der Lage, sie zu retten. Und das ist der Unterschied. All diese Führer konnten nur versuchen, die Leute zu lehren, wie sie sich selbst „retten“ könnten.

 

Im Gegensatz dazu betonen Christen nicht nur, was Jesus lehrte, sondern auch, was er für sie getan hat. Denn was Christus tat, ist die einzige Möglichkeit, uns zu retten. Christi Menschwerdung (Röm 8,3), sein Tod am Kreuz (Röm 5,8), seine Auferstehung (1 Ptr 1,3) und sein Dienst im Himmel (Hbr 7,25) – allein diese Taten sind es, die uns retten. „Wenn wir alles zusammen nehmen würden, was im Menschen gut, heilig, edel und liebenswert ist, um es dann den Engeln Gottes als Anteil an der Erlösung der menschlichen Seele oder als Verdienst zu präsentieren, würde dieser Vorschlag als Hochverrat zurückgewiesen werden.“ (GuW 21)

 

Diese erstaunliche Wahrheit ist besonders wichtig für uns angesichts der Gefahren und Verführungen der letzten Tage.

 

* Studiere diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 28. April.

 

 

Die Liebe des Vaters

 

Kurz vor seiner Kreuzigung sprach Jesus mit seinem innersten Kreis darüber, wie die Menschen durch ihn zum Vater kommen können. Damals sagte Philippus: „Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.“ (Joh 14,8)

 

Lies Johannes 14,9: Was antwortete Jesus dem Philippus? Was zeigt diese Antwort über den Vater? Welche Missverständnisse über Gott sollte seine Antwort aufklären?

 

Einige Menschen sagen, dass der Gott des Alten Testaments ein Gott der Gerechtigkeit ist, während der Gott des Neuen Testaments voller Erbarmen, Gnade und Vergebungsbereitschaft ist. Sie treffen eine Unterscheidung zwischen beiden, die jedoch so nicht zulässig ist. Es ist im Alten wie im Neuen Testament der gleiche Gott mit denselben Eigenschaften.

 

Ein Grund dafür, dass Christus in diese Welt kam, war, die Wahrheit über Gott den Vater zu offenbaren. Durch die Jahrhunderte hindurch waren falsche Ideen über Gott und seinen Charakter entstanden – nicht nur unter den Heiden, sondern auch unter Gottes auserwähltem Volk. „Wegen dieser falschen Auffassung über Gott wurde es auf der Erde finster. Damit die düsteren Schatten dem Licht weichen und die Welt zu Gott zurückgeführt werden konnte, musste Satans betrügerische Macht gebrochen werden.“ (SDL 14) Dies waren einige der Gründe dafür, dass Jesus auf diese Erde kam.

 

Gott verändert sich nicht. Wenn wir alle Fakten um die alttestamentlichen Ereignisse kennen würden, würden wir sehen, dass Gott im Alten Testament genauso barmherzig ist wie im Neuen Testament. Die Schrift erklärt: „Gott ist Liebe“ (1 Joh 4,8) und ändert sich nicht. „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ (Hbr 13,8)

 

Bedenken wir, dass es der Gott des Alten Testaments war, der am Kreuz hing.

 

Dieser Gott ist ebenfalls gnädig, barmherzig und von großer Güte (Ps 145,8). Gott hat eine unerschöpfliche Liebe (Ps 143,8) und er erfreut sich an allen, die ihm folgen (Ps 147,11). Gott plant das Gute für den Menschen und gibt ihm Hoffnung (Jer 29,11). In seiner Liebe wird er nicht mehr zurechtweisen, sondern über sein Volk mit Singen jubeln (Zef 3,17). So und noch viel besser ist Gott der Vater tatsächlich.

 

Denke über die Tatsache nach, dass Jesus Gott den Vater zeigte. Warum ist das ein wunderbarer und hoffnungsvoller Gedanke, besonders für alle, die manchmal Angst vor Gott haben?

 

 

Die Liebe Christi

 

Sünde trennte die Menschheit von Gott. Eine gähnende Kluft tat sich zwischen beiden auf. Würde diese Kluft nicht geschlossen werden, wäre die Menschheit zur ewigen Vernichtung verdammt. Der Abgrund war tief und bedrohlich. Es war etwas vollkommen Unglaubliches notwendig, um das Problem der Sünde zu lösen und so die sündige Menschheit mit einem gerechten, heiligen Gott zu vereinen. Es bedurfte des Einen, ewig wie Gott selbst, göttlich wie Gott selbst, der Mensch wurde und sich in seinem Menschsein selbst als Opfer für unsere Sünden hingab.

 

Lies Johannes 1,1–3.14 und Philipper 2,5–8: Was lehren diese Texte über Jesus?

 

Christus ist ewig und ist von nichts und niemandem für seine Existenz abhängig. Er ist Gott – er hat nicht die bloße Form, sondern er ist Gott selbst. Sein Wesen ist göttlich und ewig. Jesus behielt diese Göttlichkeit, aber er wurde Mensch, um das Gesetz als Mensch zu halten und um als Stellvertreter für jene zu sterben, die das Gesetz gebrochen haben – also für uns alle (Röm 3,23).

 

Christus wurde Mensch, ohne einen Vorteil gegenüber anderen Menschen zu haben. Er hielt Gottes Gesetz, nicht durch seine göttliche Kraft, sondern indem er sich auf die gleiche von Gott kommende Kraft verließ, die jedem Menschen zur Verfügung steht.

 

Jesus war ganz Gott und ganz Mensch. Das bedeutet, dass der Eine, der „alle Dinge mit seinem kräftigen Wort [trägt]“ (Hbr 1,3), der Gleiche war, der als „Kind in der Krippe liegend“ (Lk 2,16 EB) gefunden wurde. Es bedeutet, dass der Eine, der „vor allem [ist], und alles besteht durch ihn“ (Kol 1,17 EB), der Gleiche ist, der als Menschenkind „an Weisheit und Alter [zunahm]“ (Lk 2,52 EB). Es bedeutet, dass der Eine, ohne den nichts „gemacht [ist], was gemacht ist“ (Joh 1,3), der Gleiche ist, der „an das Holz gehängt und getötet“ (Apg 5,30) wurde.

 

All das verdeutlicht uns die Liebe Christi zu uns. Die Liebe Christi ist eine Demonstration der Liebe des Vaters zu uns und sie gibt uns großen Anlass zum Jubeln und zur Dankbarkeit!

 

Lies Römer 8,38–39: Inwiefern ist das oben Gesagte Anlass für uns, diesen Worten von Paulus noch stärker zu vertrauen?

 

 

Die Liebe des Heiligen Geistes

 

Der Heilige Geist ist beinahe genauso missverstanden worden wie Gott der Vater. Einige Theologen haben den Heiligen Geist als die Liebe zwischen Vater und Sohn gedeutet. In anderen Worten ist der Geist nur die Zuneigung zwischen Vater und Sohn. Das bedeutet, er wurde auf eine Beziehung zwischen zwei Mitgliedern der Gottheit reduziert und ist nicht mehr als ein Teil der Gottheit selbst.

 

Aber die Schrift belegt seine Persönlichkeit. Christen werden auf seinen Namen zusammen mit den Namen des Vaters und des Sohnes getauft (Mt 28,19). Der Geist verherrlicht Christus (Joh 16,14). Der Geist überzeugt den Menschen (Joh 16,8). Er kann betrübt werden (Eph 4,30). Er ist ein Tröster (Joh 14,16), Helfer (NGÜ), Ratgeber (NLB). Er lehrt (Lk 12,12), tritt für uns ein (Röm 8,26) und heiligt uns (1 Ptr 1,2). Christus sagte, der Geist werde die Menschen in alle Wahrheit leiten (Joh 16,13).

 

Kurzum: Der Heilige Geist ist Gott, so wie der Vater und der Sohn. Zusammen sind sie der eine Gott.

 

Alles, was der Geist tut, offenbart die göttliche Liebe. Was gehört zu den Dingen, die er tut? (Siehe Lk 12,12; Joh 16,8–13; Apg 13,2.)

 

Der größte Beweis dafür, dass der Heilige Geist Gott ist, ist die Menschwerdung Christi. Jesus wurde durch den Heiligen Geist gezeugt (Mt 1,20). Nur Gott konnte auf diese Weise erschaffen.

 

Der Heilige Geist war in der Lage, zwei gegensätzliche Wunder für Christus zu vollbringen. Erstens bewirkte er, dass der allgegenwärtige Christus in den Bauch Marias kam. Christus fuhr, begrenzt auf diesen menschlichen Körper, wieder in den Himmel auf. Zweitens offenbart der Heilige Geist den durch sein Menschsein begrenzten Christus und vergegenwärtigt ihn in einem anderen unerklärlichen Wunder vor den Christen der ganzen Welt.

 

Der Heilige Geist wirkt zusammen mit dem Vater und dem Sohn für uns. „Die Gottheit war vom Mitleid mit der Menschheit erfüllt und der Vater, der Sohn und der Heilige Geist gaben sich selbst hin, um den Erlösungsplan auszuarbeiten.“ (Ellen White, Counsels on Health, S. 222)

 

Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist lieben uns gleichermaßen und sie arbeiten daran, uns für Gottes ewiges Königreich zu retten. Wie könnte uns eine solche Erlösung egal sein?

 

Inwiefern können wir durch die Tatsache ermutigt werden, dass Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist alle an unserem ewigen Wohl beteiligt sind?

 

 

Gewissheit der Erlösung

 

Einige Siebenten-Tags-Adventisten fragen sich, ob sie gerettet werden. Ihnen fehlt die Gewissheit und sie würden gerne ihre Zukunft in Bezug auf das ewige Leben kennen. Sie arbeiten hart daran, gut genug zu sein, und wissen doch, dass es nicht ausreicht. Sie betrachten ihr Inneres und finden nur wenig, das sie auf ihrem Lebensweg ermutigt.

 

Wenn wir bemerken, wie groß die Lücke zwischen Jesu Charakter und unserem ist, oder wir einen Text wie den folgenden lesen: „Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden“ (Mt 7,14) – wer von uns hätte dann nicht einen dieser Momente, in denen wir uns fragen, ob wir es schaffen werden?

 

Um auf die Endzeit vorbereitet zu sein, brauchen die Menschen eine Erlösungsgewissheit bereits in der Gegenwart. Sie müssen die Wirklichkeit der Erlösung in sich aufnehmen, um der Zukunft ohne Angst entgegentreten zu können. Und wie wir bereits gesehen haben, wirken alle drei Personen der Gottheit daran, uns zu retten. Daher können und sollen wir in der Gewissheit der Erlösung leben.

 

Lies die folgenden Texte. Welche Hoffnung und welche Zusagen können wir aus ihnen in Bezug auf die Erlösung ziehen? Was hat Gott für uns getan und versprochen, für uns zu tun?

 

Psalm 91,15–16

 

Joel 3,4–5

 

Johannes 10,28

 

Römer 10,9–13

 

1.Johannes 5,11–13

 

Wir sind dazu aufgerufen, ja sogar aufgefordert, ein heiliges Leben zu führen, aber dieses Leben ist ein Ergebnis der Erlösung durch Christus und daher nicht das Mittel, um Erlösung zu erwirken. Obwohl wir selbst bis zum Tod treu sein sollen, müssen wir auf das Geschenk als unsere einzige Hoffnung auf Erlösung bauen. Gottes Volk wird in den letzten Tagen für treu und gehorsam befunden werden – eine Treue und ein Gehorsam, die aus der Gewissheit dessen erwachsen, was Christus für es getan hat.

 

 

Das ewige Evangelium

 

Lies Offenbarung 14,6–7: Was ist das „ewige Evangelium“?

 

Das Evangelium wird hier als „ewig“ bezeichnet. Das ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass Gott sich nicht ändert. Ein sich nicht ändernder Gott hat ein sich nicht änderndes Evangelium. Dieses ewige Evangelium bietet allen Zuversicht, die es annehmen möchten. Das Evangelium offenbart die gleichbleibende Liebe Gottes. Diese Botschaft soll in alle Welt gehen. Jeder soll die Chance erhalten, sie zu hören. Genau dazu berief Gott sein Volk: die Botschaft von der Liebe Gottes weiterzugeben.

 

„Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe; er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens.“ (Eph 1,4–5) Was sagt dieser Text darüber, was das „ewige“ Evangelium eigentlich ist?

 

Von Gott erwählt, „ehe der Welt Grund gelegt war“. Wenn das kein ewiges Evangelium ist! Noch vor der Schöpfung dieser Welt war es Gottes Plan für uns, dass wir Erlösung in ihm haben sollten.

 

Betrachte die folgenden Worte: „ausgewählt“, „vorherbestimmt“, „Wohlgefallen“, „Adoption“. Beachte, wie sehr diese zwei Verse auf Gottes Wunsch hinweisen, dass wir ewiges Leben „in ihm“ haben sollen. Und die Tatsache, dass Gott all diese Dinge in der Vergangenheit getan hat (siehe auch 2 Ths 2,13; 2 Tim 1,9), weist eindeutig auf seine Gnade hin. Er zeigt damit, dass unsere Erlösung nicht auf irgendetwas beruht, das wir tun können oder das irgendein Geschöpf je erreichen könnte. Es ist eine Handlung, die Gottes eigenem, liebendem Charakter entspringt. Wie könnte die Erlösung auch durch unser Tun zustande gekommen sein, wenn wir bereits, noch bevor wir existierten, zur Erlösung in ihm auserwählt wurden? Es ist jedoch unsere Wahl, dies anzunehmen oder abzulehnen.

 

Und wie zeigt sich dieses Auserwähltsein im Leben der Erwählten? Sie sollen „heilig und untadelig vor ihm sein … in der Liebe“ (Eph 1,4). Auch dazu wurden wir erwählt.

 

Wir sind dazu berufen, das „ewige Evangelium“ der Welt als Teil der Endzeitbotschaft vor Christi Wiederkunft zu verkündigen. Warum müssen wir die Realität des „ewigen Evangeliums“ zunächst in unserem eigenen Leben kennenlernen und erfahren, bevor wir sie mit anderen teilen?

 

 

Weiterführendes Studium

 

Wir können Erlösungsgewissheit haben, sollten jedoch nicht leichtfertig damit umgehen. Gibt es so etwas wie eine falsche Heilsgewissheit? Natürlich. Und Jesus warnte davor, als er sagte: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!“ (Mt 7,21–23)

 

Diese Menschen machten zwei verhängnisvolle Fehler. Erstens taten sie nicht den Willen des Herrn, obwohl sie große Dinge im Namen des Herrn getan hatten: nämlich seinen Geboten zu gehorchen. Jesus sagte nicht: „Weicht von mir, die ihr nicht sündlos seid oder die ihr nicht ohne Fehler oder nicht vollkommen seid.“ Stattdessen beschrieb er sie als „Gesetzesübertreter“ – eine Übersetzung von „anomian“ oder „ohne Gesetz“. Zweitens fällt auf, dass sie sich und ihre eigenen Taten hervorheben: Haben wir nicht dieses in deinem Namen getan? Oder haben wir nicht jenes in deinem Namen getan? Oder haben wir nicht diese andere Sache und überhaupt alles in deinem Namen getan? Erstaunlich! Wie weit muss sich jemand von Christus entfernt haben, um auf die eigenen Werke als Rechtfertigungsversuch vor Gott hinzuweisen? Das einzige Werk, das uns rettet, ist das von Christus, das uns durch den Glauben zugesprochen wird. Darin besteht unsere Gewissheit – nicht in uns selbst oder in unseren eigenen Werken, sondern nur in dem, was Christus für uns getan hat. Wollen wir Gewissheit haben? Gehorchen wir den Geboten Gottes und vertrauen allein auf das Verdienst durch Christi Gerechtigkeit. Nur dann werden wir die Gewissheit erhalten, die wir brauchen.

 

Fragen für ein Gespräch

 

Von Martin Luther wird berichtet, dass er gesagt haben soll: „Wenn ich auf mich schaue, dann weiß ich nicht, wie ich gerettet werden kann. Wenn ich auf Jesus schaue, dann weiß ich nicht, wie ich verloren gehen kann.“ Welche großartige Weisheit steckt in diesen Worten? Warum ist es gut, sich diese Haltung immer vor Augen zu führen?

 

Denke weiter über die Idee nach, dass wir noch vor Grundlegung der Welt für die Erlösung auserwählt wurden. Warum bedeutet das nicht automatisch, dass jeder gerettet wird? Wenn Menschen nicht gerettet werden, liegt das dann daran, dass Gott sie nicht erwählte, oder an den Entscheidungen, die sie trafen? Diskutiert diese Frage im Gespräch.

 

Wie kann uns die Tatsache des Großen Kampfes dabei helfen, mit der Realität des Bösen umzugehen – in einer Welt, die gleichermaßen von Vater, Sohn und Heiligem Geist geliebt wird?

 

 

Mit Gott erlebt

 

Gott vorstellen

Von Andrew McChesney, Adventist Mission

 

Ein Mitarbeiter fragte den adventistischen Geschäftsführer David Kim während eines Gesprächs bei einer Beerdigung über seine Lieblingsaktivitäten am Wochenende aus.

 

„Ich gehe zur Gemeinde und verbringe Zeit mit meiner Familie“, antwortete David.

 

Der Mitarbeiter sagte, dass er ebenso gerne Zeit mit der Familie verbrachte, und signalisierte damit gegenüber David, dass er nicht über Glauben sprechen wollte. Die beiden Männer sprachen über ihre Familien. Dann sagte David: „Wir haben nun eine Weile über die Familien gesprochen. Wie sieht es mit dem Glauben aus?“ Der Mitarbeiter antwortete schnell: „Ich bin Atheist.“

 

„Warum bist du Atheist?“, fragte David.

 

Die daraus resultierende Unterhaltung schloss andere Gäste der Beerdigung mit ein und pflanzte einen Samen, der – so hofft David – zum Bibelstudium führen wird.

 

David sagt, es sei einfach, Gott zum Gegenstand einer normalen Unterhaltung zu machen. Hier sind einige Antworten, die er auf alltägliche Fragen gibt:

 

Wie war das Wochenende? Mein Wochenende war großartig! Am Samstag gingen wir zur Kirche und am Sonntag zum Supermarkt.

Wie hast du deine Frau kennengelernt? Wir trafen uns in der Kirche in Chicago.

Spielst du immer noch Cello? Nicht so oft wie früher, aber ich unterrichte meinen Sohn darin und spiele mit einem christlichen Sänger zusammen, der …

Welche Hobbys hast du? Ich verbringe den meisten Teil meiner Freizeit mit Dingen, die mit meiner Familie und meinem Glauben zu tun haben.

Wie vereinbarst du deinen Ehrgeiz mit deinem Wunsch nach einer Work-Life-Balance? Das kann eine wahre Herausforderung sein, aber eines der hilfreichsten Dinge ist für mich – und ich weiß nicht, wie du über diese Dinge denkst – mein Gebetsleben.

Hast du irgendeinen Rat, wie man bei seiner Arbeit erfolgreich ist? Einer der, wie und Bibellesen zu verbringen. Es hilft mir jeden Tag, mich auf das Gesamtbild zu fokussieren.

„Fliegenfischer sind immer am Suchen“, sagt er. „Ich lege Köder aus und erlaube den hungrigen Fischen, darauf zu antworten.“

 

Mitarbeiter haben bei solchen Unterhaltungen nach mehr Informationen über Gott gefragt und David gibt zwei bis vier Bibelstunden pro Woche. Zwei Mitarbeiter wurden getauft.

 

David Kim ist ein adventistischer Geschäftsführer und der Gründer der Nicodemus Society, einer Organisation, die die Adventbotschaft mit den Reichen, Weltlichen und Gebildeten teilt.

 

Lehrerteil

Wir arbeiten noch an dieser Lektion.

Bitte komme später zurück.  Sabbatschule Adventech

 

Part 1 in English – Teil 2 in Deutsch translated by deepl.com

The Lesson in Brief

Key Text:

Daniel 12:13

The Student Will:

Know:

Rediscover God’s love for humans and His plan to save them from death and evil.

Feel:

Appreciate God’s love, even though he or she does not deserveit.

Do:

Trust and love God and love his or her neighbor in turn even if he or she does not see an immediate response.

Learning Outline:

 

Know: God’s Salvation Is Beyond Me.

A  Why does God love you?

B Is it possible to understand God’s love? Explain. What is God’s love?

C What is the historical evidence of God’s love for you?

 

Feel: God’s Love Is Real.

A Why can I be sure of God’s love?

B What did God do to make His love a reality?

C Is feeling the love of God enough to convince you that He loves you?

 

Do: God’s Love Is Contagious.

A Why is loving your neighbor a sign that God has saved you?

B Why are you responsible for the salvation of your neighbor?

C Why does your faith in God help you to love your enemy?

 

Summary:

The reality of God’s love is made manifest in His design to save humans in spite of themselves, and even though they do not deserve it.

teachers comments

 

Learning Cycle

 

STEP 1 — Motivate

Spotlight on Scripture: 1 John 4:10

Key Concept for Spiritual Growth:

The love of God is the only reason He saved humankind. The love of God is not made up of just emotions and nice words. What makes the biblical revelation of divine love unique and yet universal is that God did not reveal Himself through an emotional and mystical experience or through beautiful and insightful wisdom. God revealed Himself in the reality of history. It is because the good news of God’s salvation is for everyone and because salvation is real that the crowning event of salvation can take place only at the end of human history.

 

Just for Teachers:

The purpose of this lesson is to make God’s love and His plan of salvation real to your students. Salvation cannot reach its ultimate fulfillment in this broken world, limited as it is by sinful human flesh. Therefore, salvation can happen only at the end of time. Although we are sure of salvation, all salvation depends on God, and so only the coming of Christ, at the end of days, will make the reality of salvation possible.

Although we may experience miracles and blessings, these gifts are just sparks that suggest the reality of fire but are not the fire.

 

Opening Discussion:

How does our experience of God’s love in this present life help us to understand and imagine the ultimate fulfillment of God’s salvation at the end of time? What in this life is evidence of the future kingdom of God?

 

Questions for Discussion:

Discuss with your class why having hope in the kingdom of God is important at the end of time.

Why is salvation through Christ at the end of time the only possible salvation?

 

STEP 2 — Explore

Just for Teachers:

In our secular societies, it is difficult to speak of the kingdom of God. This language sounds utopian. People are concerned with this earth and with this present life; they are largely materialists, interested only in the reality they can see and enjoy now. They are not interested in a vague kingdom, located in heaven, that will take place in a faraway future.

The challenge is to shake this group of people up—to awaken them to the need to be saved. This lesson will propose a strategy in three steps to reach this group. First and foremost, this group will need to discover God’s love for them. Only then will they long for His kingdom, where they will live with Him; and only then will they be ready to believe in Him.

 

Bible Commentary

  1. God Is Love (Review 1 John 4:8–10 and Exodus 34:5–7 with your class.)

God’s salvation begins in His love. To speak of a kingdom of God and of the salvation of God to people who do not believe in God and have not experienced a loving relationship with Him is vain. A knowledge and experience of the love of  God is, therefore, essential. And for that knowledge of God, we turn to His Word.

The whole Bible defines God as love. In the Old Testament, God’s first action is Creation. God’s love is not a response to what we could have done. God loved us even before we existed. This precedence of  God’s love over our love, which is simply our response to His love, is an affirmation of the way He saves us. God does not save us because of what we do but because of who He is. This belief is a part of Daniel’s plea to God: “ ‘Do not delay for Your own sake’ ” (Dan. 9:19, NKJV).

God does not save us because we love Him or because we obey Him. Salvation is not based on our merits, but “for His own sake.” For this reason, God’s proclamation of His love precedes and founds the gift of the law: “ ‘The Lord, the Lord God merciful and gracious, longsuffering, and abounding in goodness and truth’ ” (Exod. 34:6,NKJV).

And even in the law, God’s action of salvation precedes the commandments: “ ‘I am the Lord your God, who brought you out of the land of Egypt, out of the house of bondage’ ” (Exod. 20:2, NKJV).

We find this same quality of divine love in the New Testament: “God demonstrates His own love toward us, in that while we were still sinners, Christ died for us” (Rom. 5:8, NKJV).

Christ died for us and loved us even when we were not lovable. He loved us, despite us. Love is also the characteristic of the Holy Spirit, who is called the “Comforter” (John 14:16) — that is, the One who consoles and embraces us when we grieve and when we suffer. The Greek word parakletos, “Comforter,” is used in the Greek Septuagint to translate the Hebrew word

nakham,

meaning “console” (Jer. 16:7, Hos. 13:14, Isa. 57:18).

 

Consider This:

What lesson can we learn about the process of salvation from the fact that God loved us first? Why did God give the Sabbath to humans, despite their not working with Him during the Creation week? In what ways is the Sabbath a sign of God’s salvation by grace?

 

teachers comments

 

Jesus Is Surety (Review Hebrews 7:22 and Romans 10:13 with your class.)

The reason one can be sure of salvation is that salvation depends on God. In a sense, our future salvation is related to the experience of our salvation in our present life. This double application of the kingdom of God is found in Jesus’ address to the Pharisees and to His disciples. To the Pharisees, Jesus emphasizes the present and personal dimension of salvation: “ ‘the kingdom of God is within you’ ” (Luke 17:21, NKJV).

But when Jesus speaks to His disciples, He refers to salvation as a future and universal event: “ ‘as the lightning that flashes out of one part under heaven shines to the other part under heaven, so also the Son of Man will be in His day’ ” (Luke 17:24, NKJV).

The reason for this paradox is that the disciples, who already have Jesus in their hearts, look forward to His future coming. On the other hand, the Pharisees, who have not yet experienced the kingdom within themselves, simply feel they do not need the future kingdom of God. In fact, the closer Jesus is to us in our present life, the more we will be sure of His coming and the more we will long for it.

 

Consider This:

Why is it impossible to be a good Christian who loves Jesus and not wait for the Second Coming? Why and how should the hope of the future kingdom of God affect our present life?

 

God, From Everlasting to Everlasting (Review Psalm 90:2 and Revelation 14:6, 7 with your class.)

John sees an angel flying in the midst of heaven, preaching “the everlasting gospel” (Rev. 14:6, NKJV).

The gospel is qualified as “everlasting” precisely because it derives from “our Lord Jesus Christ . . . who alone has immortality” (1 Tim. 6:14–16, NKJV).

To speak of an “everlasting gospel” is to speak about God, a way of affirming the gospel as the highest spiritual goal we can embrace. The apostle Paul employs this same reasoning when he urges his followers to compete “for an imperishable crown” (1 Cor. 9:25, NKJV),

the only award that is worth fighting for (1 Cor. 9:26).

This everlasting gospel, spoken of by John in Revelation, points to the two divine actions that frame human history—the judgment, at the end, and the Creation, in the beginning (Rev. 14:7).

Human history, which seems to run at random toward the abyss, now has a sense of purpose and direction: this purpose comes from the God of eternity and is oriented toward Him.

 

Consider This:

Why is the hope of eternal life the only response to our human experience of life’s absurdity? Discuss with the class their experiences of  death. What thoughts crossed their minds when they were confronted with death? Why is death not a normal ending?

 

STEP 3 — Apply

Just for Teachers:

The temptation of Seventh-day Adventist believers regarding identity is twofold. We may put too much emphasis on the “Seventh-day” aspect of our name, which assigns too much consequence to our temporality and to our world here and now, or we may overemphasize the “Adventist” aspect of our identity, which disconnects us from the world and turns us into fanatics or dreamers. Underscore for your class how vital it is that we keep in balance the tension between the two components of our identity.

 

Discussion Activities:

Discuss the difference between God’s promises of His kingdom and a politician’s promises. Address any doubts that members of the class may have about the reality and importance of the kingdom of God. How can we proclaim the reality of God’s kingdom and still stay in touch with the reality of this world? What is the effect of our hope on our daily life?

Discuss the connection between the two kingdoms of God, which have been called the “already” (the good news of present assurance of salvation) and the “not yet” (the good news of the Second Coming).

 

STEP 4 — Create

Just for Teachers:

What are some concrete ways your class can make God’s love real among the members of your church community and in the world at large? Choose to do one or more of the activities below as a witness of God’s love.

 

Activities:

Visit someone who is elderly or a single parent, burdened with the demands of caring for a family. Does he or she need help preparing meals, buying groceries, doing yard work, finding childcare, etc.? Offer your services once or twice a week as a demonstration of God’s love.

Write an encouraging note to someone who is going through a difficult time. Share your favorite Bible text in the note and what hope it has given you. Make a care package for someone in another state or country or for one serving overseas in the military. Let this person know how much you care. Invite a non-Sabbath keeper to share a Sabbath meal with you in your home. Introduce him or her to the God of the Sabbath through fellowship with your family and friends.

 

Part 2 – Übersetzung ins Deutsche mit deepl.com

Die Lektion in Kürze

Schlüsseltext:

Daniel 12:13

Der Schülerwille:

Wissen:

Entdecke Gottes Liebe zu den Menschen und Seinen Plan, sie vor dem Tod und dem Bösen zu retten.

Fühl mal:

Würdige Gottes Liebe, auch wenn er oder sie es nicht verdient.

Tu es:

Vertraue und liebe Gott und liebe seinen Nächsten, auch wenn er oder sie keine unmittelbare Antwort sieht.

 

Lernkonzept:

Ich weiß: Gottes Rettung ist über meinen Verstand hinaus.

A Warum liebt dich Gott?

B Ist es möglich, Gottes Liebe zu verstehen? Erkläre es. Was ist Gottes Liebe?

C Was ist der historische Beweis für Gottes Liebe für Dich?

 

Gefühl: Gottes Liebe ist echt.

A Warum kann ich mir der Liebe Gottes sicher sein?

B Was hat Gott getan, um seine Liebe Wirklichkeit werden zu lassen?

C Ist das Gefühl der Liebe Gottes genug, um dich davon zu überzeugen, dass Er dich liebt?

 

Do: Gottes Liebe ist ansteckend.

A Warum ist die Nächstenliebe ein Zeichen, dass Gott dich gerettet hat?

B Warum bist du für die Rettung deines Nächsten verantwortlich?

C Warum hilft dir dein Glaube an Gott, deinen Feind zu lieben?

 

Zusammenfassung:

Die Realität der Liebe Gottes manifestiert sich in Seinem Plan, die Menschen trotz ihrer selbst zu retten, auch wenn sie es nicht verdienen.

 

Lehrerkommentare

 

Lernzyklus

SCHRITT 1 – Motivieren

Spotlight on Scripture: 1. Johannes 4:10

 

Schlüsselkonzept für spirituelles Wachstum:

Die Liebe Gottes ist der einzige Grund, warum er die Menschheit gerettet hat. Die Liebe Gottes besteht nicht nur aus Emotionen und schönen Worten. Was die biblische Offenbarung der göttlichen Liebe einzigartig und doch universell macht, ist, dass Gott sich nicht durch eine emotionale und mystische Erfahrung oder durch schöne und aufschlussreiche Weisheit offenbart hat. Gott offenbarte sich in der Realität der Geschichte. Weil die gute Nachricht von Gottes Erlösung für alle da ist und weil die Erlösung real ist, kann das krönende Ereignis der Erlösung erst am Ende der Menschheitsgeschichte stattfinden.

 

Nur für Lehrer:

Das Ziel dieser Lektion ist es, Gottes Liebe und Seinen Erlösungsplan für Ihre Schüler Wirklichkeit werden zu lassen. Die Erlösung kann in dieser zerbrochenen Welt, die durch sündhaftes menschliches Fleisch begrenzt ist, nicht ihre endgültige Erfüllung erreichen. Deshalb kann die Erlösung nur am Ende der Zeit geschehen. Obwohl wir uns der Erlösung sicher sind, hängt alle Erlösung von Gott ab, und so wird erst das Kommen Christi am Ende der Tage die Realität der Erlösung ermöglichen.

Obwohl wir Wunder und Segnungen erleben können, sind diese Gaben nur Funken, die die Realität des Feuers suggerieren, aber nicht das Feuer sind.

 

Eröffnungsdiskussion:

Wie hilft uns unsere Erfahrung von Gottes Liebe in diesem gegenwärtigen Leben, die endgültige Erfüllung des Heils Gottes am Ende der Zeit zu verstehen und uns vorzustellen? Was in diesem Leben ist der Beweis für das zukünftige Reich Gottes?

 

Fragen zur Diskussion:

Diskutiert mit eurer Klasse, warum es am Ende der Zeit wichtig ist, Hoffnung auf das Reich Gottes zu haben.

Warum ist die Erlösung durch Christus am Ende der Zeit die einzig mögliche Erlösung?

 

SCHRITT 2 – Erkunden

Nur für Lehrer:

In unseren säkularen Gesellschaften ist es schwierig, vom Reich Gottes zu sprechen. Diese Sprache klingt utopisch. Die Menschen beschäftigen sich mit dieser Erde und mit diesem gegenwärtigen Leben; sie sind weitgehend Materialisten, die sich nur für die Realität interessieren, die sie jetzt sehen und genießen können. Sie sind nicht an einem vagen Königreich im Himmel interessiert, das in ferner Zukunft stattfinden wird.

Die Herausforderung besteht darin, diese Gruppe von Menschen aufzurütteln, um sie für die Notwendigkeit der Rettung zu wecken. In dieser Lektion wird eine Strategie in drei Schritten vorgeschlagen, um diese Gruppe zu erreichen. In erster Linie wird diese Gruppe die Liebe Gottes zu ihnen entdecken müssen. Nur dann werden sie sich nach Seinem Reich sehnen, wo sie mit Ihm leben werden, und nur dann werden sie bereit sein, an Ihn zu glauben.

 

Bibel-Kommentar

Gott ist Liebe (Rezension 1. Johannes 4:8-10 und Exodus 34:5-7 mit deiner Klasse.)

Gottes Erlösung beginnt mit Seiner Liebe. Von einem Reich Gottes und von der Rettung Gottes zu Menschen zu sprechen, die nicht an Gott glauben und keine liebevolle Beziehung zu Ihm erfahren haben, ist vergeblich. Eine Kenntnis und Erfahrung der Liebe Gottes ist daher unerlässlich. Und für diese Erkenntnis Gottes wenden wir uns Seinem Wort zu.

Die ganze Bibel definiert Gott als Liebe. Im Alten Testament ist die erste Handlung Gottes die Schöpfung. Gottes Liebe ist keine Antwort auf das, was wir hätten tun können. Gott hat uns geliebt, noch bevor wir existierten. Dieser Vorrang der Liebe Gottes vor unserer Liebe, die einfach unsere Antwort auf Seine Liebe ist, ist eine Bestätigung dafür, wie Er uns rettet. Gott rettet uns nicht wegen dem, was wir tun, sondern wegen dem, was Er ist. Dieser Glaube ist ein Teil von Daniels Bitte an Gott: „Zögere nicht um deinetwillen“ (Dan. 9:19, NKJV).

Gott rettet uns nicht, weil wir Ihn lieben oder weil wir Ihm gehorchen. Die Erlösung beruht nicht auf unseren Verdiensten, sondern „um seinetwillen“. Aus diesem Grund geht Gottes Verkündigung Seiner Liebe der Gabe des Gesetzes voraus und gründet sie: „Der Herr, der Herr, Gott, der barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte und Wahrheit“ (Exod. 34:6, NKJV).

Und selbst im Gesetz geht Gottes Heilswirkung den Geboten voraus: „Ich bin der Herr, euer Gott, der euch aus dem Land Ägypten aus dem Haus der Knechtschaft geführt hat“ (Exod. 20:2, NKJV).

Die gleiche Qualität der göttlichen Liebe finden wir auch im Neuen Testament: „Gott zeigt uns seine eigene Liebe, indem er, als wir noch Sünder waren, Christus für uns starb“ (Röm 5,8, NKJV).

Christus ist für uns gestorben und hat uns geliebt, auch wenn wir nicht liebenswert waren. Er hat uns geliebt, trotz uns. Liebe ist auch die Eigenschaft des Heiligen Geistes, der „Tröster“ genannt wird (Johannes 14,16) – also derjenige, der uns tröstet und umarmt, wenn wir trauern und leiden. Das griechische Wort parakletos, „Tröster“, wird in der griechischen Septuaginta verwendet, um das hebräische Wort zu übersetzen.

Nakham,

was “ Tröster “ bedeutet (Jer. 16:7, Hos. 13:14, Jes. 57:18).

 

Betrachte dies:

Welche Lektion können wir aus der Tatsache, dass Gott uns zuerst geliebt hat, über den Heilsprozess lernen? Warum hat Gott den Sabbat den Menschen gegeben, obwohl sie während der Schöpfungswoche nicht mit ihm gearbeitet haben? Inwiefern ist der Sabbat ein Zeichen der Erlösung Gottes durch die Gnade?

 

Lehrerkommentare

Jesus ist Gewissheit (Überprüfe Hebräer 7:22 und Römer 10:13 mit deiner Klasse.)

Der Grund, warum man sich der Erlösung sicher sein kann, ist, dass die Erlösung von Gott abhängt. In gewisser Weise ist unsere zukünftige Errettung mit der Erfahrung unserer Errettung in unserem gegenwärtigen Leben verbunden. Diese doppelte Anwendung des Reiches Gottes findet sich in Jesu Ansprache an die Pharisäer und seine Jünger. Für die Pharisäer betont Jesus die gegenwärtige und persönliche Dimension des Heils: „Das Reich Gottes ist in euch“ (Lukas 17:21, NKJV).

Aber wenn Jesus zu seinen Jüngern spricht, spricht er von der Erlösung als einem zukünftigen und universellen Ereignis: „Wie der Blitz, der aus einem Teil unter dem Himmel aufblitzt, auf den anderen Teil unter dem Himmel scheint, so wird auch der Menschensohn in seiner Zeit sein“ (Lukas 17:24, NKJV).

Der Grund für dieses Paradoxon ist, dass die Jünger, die bereits Jesus in ihren Herzen haben, sich auf seine Zukunft freuen. Andererseits fühlen die Pharisäer, die das Reich in sich noch nicht erlebt haben, einfach, dass sie das zukünftige Reich Gottes nicht brauchen. In der Tat, je näher Jesus uns in unserem gegenwärtigen Leben ist, desto mehr werden wir uns seines Kommens sicher sein und desto mehr werden wir uns danach sehnen.

 

Betrachte dies:

Warum ist es unmöglich, ein guter Christ zu sein, der Jesus liebt und nicht auf die Wiederkunft wartet? Warum und wie sollte die Hoffnung auf das zukünftige Reich Gottes unser gegenwärtiges Leben beeinflussen?

 

Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit (Überprüfe Psalm 90:2 und Offenbarung 14:6, 7 mit deiner Klasse.)

Johannes sieht einen Engel mitten im Himmel fliegen, der „das ewige Evangelium“ predigt (Offb. 14,6, NKJV).

Das Evangelium wird als „ewig“ bezeichnet, gerade weil es von „unserem Herrn Jesus Christus“ stammt. . . der allein die Unsterblichkeit hat“ (1. Tim. 6,14-16, NKJV).

Von einem „ewigen Evangelium“ zu sprechen bedeutet, über Gott zu sprechen, eine Art, das Evangelium als höchstes geistliches Ziel zu bekräftigen, das wir annehmen können. Der Apostel Paulus wendet dieselbe Argumentation an, wenn er seine Anhänger auffordert, „um eine unvergängliche Krone“ zu kämpfen (1. Kor. 9,25, NKJV), die einzige Auszeichnung, für die es sich zu kämpfen lohnt (1. Kor. 9,26).

Dieses ewige Evangelium, von dem Johannes in der Offenbarung spricht, weist auf die beiden göttlichen Handlungen hin, die die menschliche Geschichte bestimmen – das Gericht am Ende und die Schöpfung am Anfang (Offenbarung 14,7).

Die Menschheitsgeschichte, die scheinbar willkürlich auf den Abgrund zu laufen scheint, hat nun einen Sinn für Sinn und Richtung: Dieser Sinn kommt vom Gott der Ewigkeit und ist auf Ihn ausgerichtet.

 

Betrachte dies:

Warum ist die Hoffnung auf ewiges Leben die einzige Antwort auf unsere menschliche Erfahrung der Absurdität des Lebens? Diskutiere mit der Klasse über ihre Erfahrungen mit dem Tod. Welche Gedanken kommen ihnen in den Sinn, wenn sie mit dem Tod konfrontiert werden? Warum ist der Tod kein normales Ende?

 

SCHRITT 3 – Anwenden

Nur für Lehrer:

Die Versuchung der Siebenten-Tags-Adventisten hinsichtlich der Identität ist zweifach. Wir können den „Siebenten-Tag“-Aspekt unseres Namens zu sehr betonen, der unserer Zeitlichkeit und unserer Welt hier und jetzt zu viel Konsequenz verleiht, oder wir können den „adventistischen“ Aspekt unserer Identität überbetonen, der uns von der Welt trennt und uns zu Fanatikern oder Träumern macht. Unterstreichen Sie für Ihre Klasse, wie wichtig es ist, dass wir die Spannung zwischen den beiden Komponenten unserer Identität im Gleichgewicht halten.

 

Diskussionsaktivitäten:

Diskutieren Sie den Unterschied zwischen Gottes Verheißungen seines Reiches und den Verheißungen eines Politikers. Sprechen Sie alle Zweifel an, die Mitglieder der Klasse an der Realität und Bedeutung des Reiches Gottes haben könnten. Wie können wir die Realität des Reiches Gottes verkünden und trotzdem mit der Realität dieser Welt in Verbindung bleiben? Wie wirkt sich unsere Hoffnung auf unser tägliches Leben aus?

Diskutiert die Verbindung zwischen den beiden Königreichen Gottes, die als „bereits“ (die gute Nachricht der gegenwärtigen Heilsgarantie) und „noch nicht“ (die gute Nachricht der Wiederkunft) bezeichnet wurden.

 

SCHRITT 4 – Anliegen

Nur für Lehrer:

Wie kann deine Klasse die Liebe Gottes unter den Gemeindemitgliedern und in der ganzen Welt konkret verwirklichen? Wählen die eine oder mehrere der folgenden Aktivitäten als Zeugnis der Liebe Gottes.

 

Aktivitäten:

Besuche jemanden, der älter ist oder ein Alleinerziehender, belastet mit den Anforderungen der Pflege einer Familie. Benötigt er oder sie Hilfe bei der Zubereitung von Mahlzeiten, beim Einkauf von Lebensmitteln, bei der Gartenarbeit, bei der Suche nach Kinderbetreuung usw.? Biete deine Dienste ein- bis zweimal pro Woche als Zeichen der Liebe Gottes an.

Schreiben Sie eine ermutigende Nachricht an jemanden, der eine schwierige Zeit durchmacht. Teilen Sie Ihren bevorzugten Bibeltext in der Notiz mit und welche Hoffnung er Ihnen gegeben hat. Machen Sie ein Betreuungspaket für jemanden in einem anderen Staat oder Land oder für einen Dienst im Ausland beim Militär. Lassen Sie diese Person wissen, wie sehr Sie sich sorgen. Laden Sie einen Nicht-Sabbathalter ein, ein Sabbatessen mit Ihnen zu Hause zu teilen. Stellen Sie ihn oder sie dem Gott des Sabbats durch Gemeinschaft mit Ihrer Familie und Ihren Freunden vor.

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