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Kennzeichen eines Haushalters

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Diese Ausgabe entspricht der weltweiten Standard Edition der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
Adventech „Unser Auftrag“

Lies für das Studium dieser Woche:

Hebräer 11,8–12; Römer 4,13.18–21; Matthäus 6,24; Hebräer 9,14; 1. Johannes 5,2–3; Lukas 16,10–12

Merktext

Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden. (1 Kor 4,1–2)
Einen Haushalter erkennt man an seinem Markenzeichen oder seinem besonderen Kennzeichen, so wie eine Firma an ihrem Logo oder Markennamen. Tatsächlich wurden viele Menschen berühmt, indem sie sich selbst zu einer vermarktbaren Marke stilisierten.

Das Marken- oder Kennzeichen eines christlichen Haushalters ist ein Widerspiegeln der Liebe Christi durch die Beziehung, die er zu diesem hat. Wenn wir die Eigenschaften Christi leben und praktizieren, wird unser Leben unser Markenzeichen offenbaren. Unser Markenzeichen ist sein Markenzeichen; unsere Identität ist mit seiner vermengt (1 Kor 6,17).

Diese Woche werden wir die Charaktereigenschaften der Haushalter Gottes anschauen, die ihren Markennamen ausmachen. Diese Eigenschaften inspirieren uns, auf Jesu Wiederkunft zu warten und das Werk zu tun, das uns als treuen Haushaltern seiner Wahrheit anvertraut ist. Jede Eigenschaft beschreibt eine tiefgehende Beziehung, die wir zu demjenigen haben können, der kam, um die Verlorenen zu suchen und zu erretten. Je intensiver wir diese Eigenschaften studieren, desto tiefer werden sie sich in unser Leben einprägen. Gottes Charakter der Liebe, mit all seiner Dynamik, wird unser Markenzeichen werden und einen Einfluss auf jeden Bereich unseres Lebens haben – heute und in Ewigkeit.

* Studiere diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 10. Februar.

 

Treue

Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.“ (1 Kor 4,2) „Den guten Kampf des Glaubens“ (1 Tim 6,12) zu kämpfen ist äußerst wichtig für einen treuen Haushalter. „Treu“ ist das, was Gott ist und was wir durch sein Wirken in uns werden. Treu zu sein bedeutet, dem treu zu bleiben, was wir als richtig erkannt haben, besonders in der Hitze geistlicher Kämpfe.

Geistliche Kämpfe zwischen Richtig und Falsch, Gut und Böse, werden sicher kommen. Sie sind Teil des Glaubenskampfes. Die Entscheidung, die Haushalter in jeder Situation kennzeichnet, ist die Wahl, treu zu sein. Wenn du Reichtum liebst, achte darauf, Gott treu zu bleiben und dem, was er über die Gefahr der Liebe zum Geld sagt. Wenn du nach Ruhm strebst, bleibe dem treu, was Gottes Wort über Demut sagt. Wenn du mit lüsternen Gedanken kämpfst, bleibe dem Versprechen der Heiligkeit treu. Wenn du Macht anstrebst, bleibe dem treu, was Gott darüber sagt, aller Diener zu sein. Die Entscheidung, treu oder nicht treu zu sein, fällt oft in Sekundenbruchteilen, auch wenn die Folgen ewige Tragweite haben können.

Lies Hebräer 11,8–12.17–19 und Römer 4,13.18–21: Was lehren uns diese Verse darüber, treu zu sein?

Das hebräische „treu“ bedeutet zu vertrauen. Dieselbe hebräische Wortwurzel vermachte uns das Wort „amen“ und bedeutet ursprünglich „fest“ oder „stabil“. Treue bedeutet, dass wir getestet und erprobt wurden und fest Gottes Plan verpflichtet sind.

Als sich der Reformator Martin Luther darauf vorbereitete, vor dem Kaiser zu sprechen, „las er das Wort Gottes, sah seine Schriften durch und wollte seine Antwort in eine angemessene Form bringen … Er holte die Heilige Schrift heran … und legte seine linke Hand gefühlvoll auf den heiligen Band, erhob seine rechte Hand zum Himmel und schwor, dem Evangelium treu zu bleiben und seinen Glauben frei zu bekennen, selbst wenn er sein Zeugnis mit seinem Blut besiegeln müsste.“ (J. H. Merle d’Aubigné, History of the Reformation, The American Tract Society, New York 1846, Bd. 2, Buch 7, S. 260)

Lies Offenbarung 2,10: Was sollten die Worte „treu bis zum Tod“ (EB) für uns im täglichen Leben mit Gott bedeuten?

 

Loyalität

„Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Mt 6,24) Was lehrt uns dieser Vers über die höchste Wichtigkeit der Loyalität zu Gott?

Das Wissen, dass der Name Gottes „eifersüchtig“ (2 Mo 34,14 EB) ist, sollte für uns ein deutlicher Ruf zur Loyalität sein. Loyalität einem „eifersüchtigen“ Gott gegenüber bedeutet Loyalität in Liebe. Im Kampf des Glaubens hilft uns Loyalität zu definieren, wer wir sind, und ermutigt uns, weiterhin zu kämpfen.

Unsere Loyalität ist Gott wichtig (1 Kön 8,61). Dies ist kein Vertrag, der versucht, jede Eventualität vorherzusehen; auch ist es nicht nur eine Liste von Regeln. Es ist vielmehr der sichtbare Ausdruck unserer persönlichen Überzeugungen, unseres Glaubens und unserer Hingabe.

Lies 1. Chronik 28,9: Was lehrt uns dieser Vers über die Wichtigkeit von Loyalität?

Wo es Loyalität gibt, gibt es jedoch auch die Möglichkeit des Verrats. Loyalität muss, wie Liebe, frei angeboten werden oder es ist keine echte Loyalität. Im Krieg werden Fronttruppen manchmal gezwungen, zu bleiben und zu kämpfen, sonst würden sie von ihren Offizieren erschossen. Diese Männer tun vielleicht ihre Pflicht, aber nicht zwangsläufig aus Loyalität heraus. Das ist nicht die Art von Loyalität, die Gott von uns möchte.

Sieh dir Hiob an. Er sah die katastrophalen Ereignisse, die seine Familie, seinen Besitz und seine Gesundheit zerstören würden, nicht voraus. Er hätte Vertrauen, Liebe und Hingabe aufgeben können, aber seine Loyalität zu Gott war eine unerschütterliche moralische Entscheidung. Ehrlich und ohne Furcht, Gott öffentlich zu loben, sprach er die berühmten Worte: „Gewiss wird Gott mich töten, dennoch vertraue ich auf ihn.“ (Hiob 13,15 Hfa) Seine Treue im Angesicht der Tragödie ist das Wesen der Loyalität und zeigt einen loyalen Haushalter in Vollendung.

Frage dich: Wie loyal bin ich Gott gegenüber, der für mich starb? Wie kann ich diese Loyalität besser zeigen?

 

Ein reines Gewissen

Es gibt viel Wertvolles, das wir besitzen können. Gesundheit, Liebe, Freunde, eine großartige Familie – all das sind Segnungen. Aber eines der wichtigsten Dinge ist vermutlich ein reines Gewissen.

Lies Hebräer 10,19–22 und 1. Timotheus 4,1–2: Was bedeutet es, ein „böses Gewissen“ und ein „gebrandmarktes Gewissen“ (EB) zu haben?

Unser Gewissen dient als interner Wächter unseres äußerlichen Lebens. Ein Gewissen muss sich nach einem hohen und vollkommenen Maßstab richten: Gottes Gesetz. Gott schrieb sein Gesetz in das Herz von Adam, aber die Sünde löschte es fast aus – nicht nur in ihm, sondern auch in seinen Nachkommen. Nur Bruchstücke des Gesetzes blieben bestehen. „[Heiden] beweisen damit, dass des Gesetzes Werk in ihr Herz geschrieben ist; ihr Gewissen bezeugt es ihnen.“ (Röm 2,15) Jesus war erfolgreich, wo Adam scheiterte, weil Gottes Gesetz „in … [seinem] Herzen“ (Ps 40,9) war.

Was nannte Paulus als einzige Lösung für ein schlechtes Gewissen? Siehe Hebräer 9,14.

„Auch das Gewissen muss symbolisch von Spinnweben befreit werden. Die Fenster der Seele, die in Richtung Erde zeigen, müssen geschlossen, die in den Himmel weisenden dafür umso weiter geöffnet werden, damit das helle Licht der Sonne der Gerechtigkeit ungehindert eindringen kann … der Geist [muss] klar und rein erhalten werden, damit er zwischen Gut und Böse unterscheiden kann.“ (1ICP 338 f.) Wenn Gottes Gesetz in das Herz des Gläubigen geschrieben ist (Hbr 8,10) und der Gläubige im Glauben danach strebt, diesem Gesetz zu folgen, ist ein reines Gewissen das Ergebnis.

Wenn du schon einmal unter der Belastung eines schlechten Gewissens gelitten hast, dann weißt du, wie schrecklich das sein kann, wie es stets präsent sein kann und dich nicht loslässt. Wie kann es dir helfen, dich von dem Fluch eines schlechten Gewissens zu befreien, wenn du dich auf Jesus und seinen Tod, den er am Kreuz für dich und deine Sünde erlitt, konzentrierst?

 

Gehorsam

Abel kniete gehorsam vor seinem Altar und bot ein Lamm als Opfer, wie Gott befohlen hatte. Kain andererseits kniete wütend vor seinem Altar und bot Früchte. Beide brachten Opfer, doch nur ein Bruder war Gottes Gebot gehorsam. Das geschlachtete Lamm wurde angenommen, aber die Früchte des Feldes wurden abgelehnt. Beide Brüder hatten die Bedeutung und die Anweisungen in Bezug auf die Opfergaben verstanden, aber nur einer gehorchte dem, was Gott befohlen hatte (1 Mo 4,1–5).

„Der Tod von Abel war die Folge davon, dass Kain sich geweigert hatte, Gottes Plan der Schule des Gehorsams zu akzeptieren, nämlich erlöst zu werden durch das Blut von Jesus Christus, dass durch die Opfergabe, die auf Christus wies, versinnbildlicht wurde. Kain lehnte es ab, Blut zu vergießen, was das Vergießen des Blutes Christi für die Welt symbolisierte.“ (Ellen G. White Comments, 6ABC, S. 1109)

Gehorsam beginnt im Kopf. Er umfasst den sensiblen Vorgang, verstandesmäßig die Verantwortung zu übernehmen, die Anweisungen einer höheren Autorität auszuführen. Gehorsam leitet sich von einer Beziehung zu einer Autoritätsperson und der Bereitschaft, dieser zu gehorchen, ab. In Bezug auf unsere Beziehung zu Gott ist unser Gehorsam ein freiwilliges, liebendes Handeln, das unser Verhalten für moralische Verpflichtungen formt. Gehorsam gegenüber Gott muss so konkret sein wie seine Anweisungen und nicht nur so, wie wir denken oder wünschen, dass es sein sollte. Der Fall Kain ist ein perfektes Beispiel für jemanden, der seine eigene Sache durchzieht, anstatt zu tun, worum Gott ihn bat.

Lies 1. Johannes 5,2–3 und Römer 1,5; 10,16–17: Was lehren uns diese Verse darüber, was für einen Christen Gehorsam bedeutet, der durch Glauben ohne die Werke des Gesetzes erlöst wird?

Wir gehorchen nicht, um erlöst zu werden; wir gehorchen, weil wir bereits erlöst sind. Gehorsam ist die praktische Äußerung eines moralischen Glaubens. Samuel sagte zu Saul: „Meinst du, dass der HERR Gefallen habe am Brandopfer und Schlachtopfer gleichwie am Gehorsam gegen die Stimme des HERRN? Siehe, Gehorsam ist besser als Opfer und Aufmerken besser als das Fett von Widdern.“ (1 Sam 15,22)

Was meinte Samuel mit der Aussage „Gehorsam ist besser als Opfer“? Was sollte uns das als Christen sagen, das uns helfen könnte, nicht dem falschen Evangelium billiger Gnade zu verfallen?

 

Vertrauenswürdig

Lies Lukas 16,10–12: Was lehrt uns dies darüber, vertrauenswürdig zu sein? Warum ist diese Eigenschaft für einen treuen Haushalter sehr wichtig?

Das Prinzip der Vertrauenswürdigkeit zeigt sich in der ganzen Bibel. In einem Bericht wurde vier levitischen Torhütern der Schutz des alttestamentlichen Heiligtums bei Nacht anvertraut. Sie sollten die Schatzkammern bewachen und die Schlüssel, mit denen die Tore jeden Morgen aufgeschlossen wurden, verwahren (1 Chr 9,26–27). Diese Aufgabe wurde ihnen übertragen, weil sie für vertrauenswürdig gehalten wurden.

Vertrauenswürdig zu sein ist eine Eigenschaft eines guten Haushalters. Dies bedeutet, dass vertrauenswürdige Haushalter die tiefe Bedeutung ihrer Aufgabe verstehen; sie verstehen, dass Gott vertrauenswürdig ist, und sie streben danach, sich genauso zu verhalten (5 Mo 32,4; 1 Kön 8,56).

Vertrauenswürdigkeit beinhaltet ausgereifte Charaktereigenschaften. Sie ist die höchste Ebene von Charakter und Kompetenz, die jemand in den Augen anderer erreichen kann. Gottes Charakter widerzuspiegeln bedeutet, dass du das tust, was du ankündigst zu tun, ungeachtet von Umständen oder Menschen, die dich dazu drängen, etwas Anderes zu tun (2 Kön 12,16).

Daniel wurde von den Herrschern zweier Weltreiche für vertrauenswürdig gehalten. Sein lebenslanger Ruf als vertrauenswürdiger Ratgeber, der Königen furchtlos Weisheit und Wahrheit sagte, war das genaue Gegenteil dessen, was die Wahrsager und Magier am Hof praktizierten. Vertrauenswürdigkeit ist die Krone der Ethik; sie zeigt deine moralischen Prinzipien in ihrer reinsten Form. Diese Eigenschaft eines Haushalters taucht nicht über Nacht auf, sondern entwickelt sich mit der Zeit, indem man selbst in den kleinsten Dingen treu ist.

Andere Menschen bemerken unsere Vertrauenswürdigkeit. Sie respektieren uns und verlassen sich auf uns, weil sie wissen, dass wir uns nicht leicht von anderen Meinungen, Modeerscheinungen oder Schmeicheleien beeinflussen lassen. Vertrauenswürdig zu sein ist somit ein Beleg für einen Charakter, der sich in jeder Verantwortlichkeit auf der Erde – dem Erprobungsfeld für den Himmel – zeigt. „Wir sollen treue, vertrauenswürdige Untertanen des Reiches Christi sein, damit diejenigen, die weltlich gesinnt sind, eine wahre Darstellung der Reichtümer, der Güte, Gnade, Sanftheit und Höflichkeit der Bürger des Reiches Gottes erleben.“ (Ellen G. White, Testimonies for the Church, Bd. 6, S. 190)

Denke an jemanden, den du persönlich kennst und der vertrauenswürdig ist. Was kannst du von diesem Menschen lernen, das dir hilft, ebenso vertrauenswürdig zu sein?

 

Weiterführendes Studium

Ein weiteres Kennzeichen eines guten Haushalters ist Eigenverantwortung. „Es war immer die Absicht Satans, die Gedanken des Volkes von Jesus auf die Menschen zu lenken und das Prinzip der persönlichen Verantwortlichkeit des einzelnen zu zerstören. Bei der Versuchung des Sohnes Gottes schlug Satans Absicht fehl, aber als er zu den gefallenen Menschen kam, hatte er mehr Erfolg.“ (FW 199)

Wenn Christus das Zentrum unseres Lebens ist, sind wir offen für seine Führung. Als Ergebnis dessen zeigt sich unser Glaube, unsere Loyalität, unser Gehorsam, unser reines Gewissen, unsere Vertrauenswürdigkeit und unsere Eigenverantwortung in unserem Leben. So werden wir als Haushalter in den Händen Gottes vollendet (Ps 139,23–24).

Eigenverantwortung ist ein grundlegendes biblisches Prinzip. Während Jesus auf der Erde lebte, war er seinem Vater gegenüber eigenverantwortlich (Joh 8,28). Wir sind verantwortlich für jedes unnütze Wort (Mt 12,36). „Von den Menschen …, denen viel anvertraut wurde, wird viel verlangt.“ (Lk 12,48 NLB) Die größte Bedrohung der Eigenverantwortung ist jedoch die Neigung, die Verantwortung jemand anderem zu übertragen. „Macht euch bewusst, dass es nicht unser Eigentum ist, das uns zur Investition anvertraut ist. Wenn dem so wäre, hätten wir freie Verfügungsgewalt; wir könnten unsere Verantwortung auf andere übertragen und ihnen die Haushalterschaft überlas-sen. Aber dies darf nicht sein, weil Gott jeden von uns zu seinem Haushalter gemacht hat.“ (Ellen G. White, Testimonies for the Church, Bd. 7, S. 177)

 

Fragen für ein Gespräch

  1. Befasst euch mit den verschiedenen Eigenschaften eines Haushalters, die wir diese Woche studiert haben: Eigenverantwortung, Vertrauenswürdigkeit, Gehorsam, Loyalität, ein reines Gewissen und Treue. In welcher Beziehung stehen diese Eigenschaften zueinander? Auf welche Weise würde Nachlässigkeit in einem Bereich zu Nachlässigkeit in anderen Bereichen führen? Oder wie könnte ein nachdrückliches Befolgen eines Bereiches dazu führen, auch andere Bereiche nachdrücklich zu befolgen?
  2. Beschäftigt euch damit, wie die Verheißungen des Evangeliums denjenigen helfen können, die mit einem schlechten Gewissen zu kämpfen haben. Welche Verheißungen können sie in Anspruch nehmen?
  3. Oft denken wir, dass das Konzept „Loyalität“ von sich aus gut ist. Aber ist das immer so? Inwiefern kann es möglich sein, jemandem oder etwas gegenüber loyal zu sein, was nicht gut ist? Warum muss deshalb das Konzept „Loyalität“ im konkreten Kontext verstanden werden, um festzustellen, ob diese Loyalität gut oder unangebracht ist?


Mit Gott erlebt

Leidenschaft wird zu Mitgefühl
Andrew McChesney, Adventist Mission

Edson Smith hatte adventistische Eltern, die Ellen G. White so sehr bewunderten, dass sie ihn nach deren Sohn Edson nannten. Aber Edson Smith fand nicht in eine persönliche Beziehung zu Jesus. Er sagte: „Manchmal wächst du in der Gemeinde auf, aber nicht in Jesus.“

Als junger Erwachsener hatte er wenig Selbstbewusstsein. Er ging in seiner Heimatstadt Port of Spain regelmäßig auf Partys und in Tanzclubs. Er dachte über Selbstmord nach. Aber dann erinnerte er sich daran, wie er als Junge Gott versprochen hatte, täglich in der Bibel zu lesen.

Von da an ging Edson wieder regelmäßig in die Gemeinde und ließ sich schließlich taufen. Er schloss mit einem jungen Adventisten Freundschaft, der wie er selbst gerne das Evangelium anderen jungen Menschen bringen wollte, deren Leben hauptsächlich aus Party bestand. Gemeinsam begannen sie, ihre jeweilige Lebensgeschichte auf der Straße, an Bushaltestellen und sogar in Bussen zu erzählen.

„Ich hätte mir nie vorstellen können, dass Gott mich eines Tages zum fahrenden Evangelisten macht“, sagte Edson. Er nannte seinen Dienst „Evangelium, das unter die Haut geht“ [Gospel tot he Bone] nach Hesekiels Vision vom Tal der Knochen in Hesekiel 37,1–14. Edson sagte, Gott machte ihn wieder lebendig, nachdem er in Sünde tot gewesen war – so wie Gott Hesekiel befahl, die toten Knochen wieder zum Leben zu erwecken.

Nach seiner schwierigen Jugend kämpfte Edson damit, sexuelle Sünde zu überwinden, wie er sagte. Stundenlang rief er zu Gott und hielt sich an biblischen Verheißungen fest. Seine Lieblingsabschnitte in der Bibel sind unter anderem Römer 8 und Johannes 8,34–36, wo Jesus sagte: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig. Wenn euch nun der Sohn freimacht, so seid ihr wirklich frei.“

„Gott wirkte in meinem Leben; und wenn er mich verändern konnte, dann kann er jeden verändern“, sagte Edson. „Du musst nicht als Dieb sterben oder als Verbrecher, als Homosexueller oder jemand, der sich selbst befriedigt. Jesus kam nicht zu den Gerechten. Er kam zu allen Sündern, von denen ich der Größte bin. Dafür preise ich Gott.“

Er sagte, Fremde hörten ihm meist interessiert zu, auch wenn er manchmal Zwischenrufe erhalte oder ab und zu sogar aus dem Bus geworfen werde, weil er öffentlich predigt. Er und sein Team gehen auch in Schulen und Kirchengemeinden, um von ihrem veränderten Leben zu erzählen. „Wir haben unsere Jahre in den Clubs nicht vergessen“, sagte er. „Wir wollen mutig sein und uns nicht für das Evangelium schämen.“


Lehrerteil

Wir arbeiten noch an dieser Lektion.
Bitte komme später zurück.

Sorry, a German Translation isn’t available yet.

The Lesson in Brief
Key Text: 1 Corinthians 4:1, 2

The Student Will:

Know: Identify the characteristics of a Christian steward.
Feel: Appreciate the importance of incorporating those characteristics into his or her personal life.
Do: Resolve to take tangible steps to integrate these marks into his or her daily walk.
Learning Outline:

Know: Identifying the Marks of a Steward

What is the substance of faithfulness and loyalty?
What is the essence of integrity?
What is the importance of obedience and trustworthiness?
Feel: Experiencing the Life of an Authentic Steward

How can we foster the replication of authentic stewardship, first in our own lives and then throughout the church?
How can we nurture the maturation of young Christians who genuinely desire to be God’s stewards?
Do: Creating an Atmosphere of Stewardship

How can we make stewardship attractive and adventuresome for those who have never experienced it?
How can we illustrate the principles of stewardship so that the picture is clear and not overly complex?
How can we demonstrate the spiritual benefits of authentic stewardship?
Summary: Just as a target provides goals for the archer, so our lesson provides goals for all those who would seek the path of committed stewardship. These marks of real stewardship, when integrated into the life, form the basis for purpose, success, meaning, and a sense of belonging.

Learning Cycle
STEP 1-Motivate
Spotlight on Scripture: 1 Corinthians 4:1, 2

Key Concept for Spiritual Growth: Faithfulness is a divine requirement. Without it, no human being can achieve lasting peace or enjoy spiritual attainment.

Just for Teachers: Every athletic activity involves certain practices that must be mastered in order to achieve success. These practices are repeated with increasing accomplishment until they are mastered finally. Some skills come more naturally than others, and it is only with great difficulty that we master those that are not innate; but with continued effort, even these learned behaviors can become almost instinctive.

Dan’s right-handed sons determined, when they began playing basketball, that they would train their bodies to use their left hands as adroitly as they used their right ones. They not only dribbled the ball left-handed in practice, they ate left-handed, tried to write left-handed, and tried to become left-handed as well as right. Lefthandedness became more normal with each successive effort. In the same way, the characteristics of authentic stewardship may seem distant and hard to achieve now, but with diligent effort, they can become as natural as breathing.

Opening Discussion: Choose a profession or vocation with which class members are familiar. Ask the class to make a list of characteristics that they think a person would need to be successful in that line of work. Then invite them to describe why they think that those things are necessary or helpful. Discuss what might happen if those essential characteristics were missing.

Now make the spiritual application: without being limited by the list emphasized in the lesson, ask class members to develop a list of those characteristics that are essential for the Christian steward. Why are these characteristics necessary, and how do they contribute to achieving the work of a steward? If those characteristics are absent, how is the function of the steward compromised?

STEP 2-Explore
Just for Teachers: This week’s study isolates some of the key traits of a Christian steward. Other qualities could be added, no doubt, but our list gives us the opportunity to delve into many of the core requirements for successful stewardship. For the sake of organization, the following commentary uses the following groupings: (a) faithfulness and loyalty, (b) integrity (a clear conscience), and (c) obedience and trustworthiness.

Bible Commentary

I. Faithfulness and Loyalty (Review 1 Corinthians 4:1, 2; Hebrews 11:8-12, 17-19; Revelation 2:10; Matthew 6:24; and 1 Chronicles 28:9 with the class.)

Paul writes, „Now, a person who is put in charge as a manager must be faithful. As for me, it matters very little how I might be evaluated by you or by any human authority. I don’t even trust my own judgment on this point“ (1 Cor. 4:2, 3, NLT). When faithfulness and loyalty are measured, the only opinion that counts is God’s. Erring human beings, longing for approval and acceptance, often lose sight of this fact and try to please the church, their friends, their fellow employees, their classmates, or their peers.

Faithfulness, according to Paul, has nothing to do with popularity. It is committed loyalty to God’s assigned duties-nothing more, nothing less, nothing else. The fact that we cannot be faithful to both the multitude and our God is as certain as the fact that we cannot serve both God and mammon. Should our eyes become distracted by worldly assessments, we will surely misinterpret God’s directives. We may easily pass the world’s judgment and still fail miserably to pass God’s standard. God’s standard requires single-mindedness. David admonished Solomon, “ ‚As for you, my son Solomon, know the God of your father, and serve Him with a loyal heart and with a willing mind; for the Lord searches all hearts and understands all the intent of the thoughts‘ “ (1 Chron. 28:9, NKJV).

This attitude of single-mindedness is where Ananias and Sapphira failed. We often forget that they did have God’s work at heart-probably better than millions of Christians today who give no thought to supporting God’s mission in any way. They were giving a substantial donation to the cause; but they were not giving all that they had pledged. Their loyalties were divided. They were not single-minded. God gets the lion’s share, but we also need to be on the lookout for ourselves, seems to be their thought. Split loyalties are unacceptable to God. The rich, young ruler of the nineteenth chapter of Matthew learned this truth the hard way. A willing mind and a loyal heart unconditionally surrendered to God are Christ’s absolute requirements.

Consider This: In light of the tragic stories of Ananias and Sapphira and the rich, young ruler, what safeguards should we employ to make certain that we do not divide our loyalties?

II. Integrity (Review Hebrews 9:14; 10:19-22; 1 Timothy 4:1, 2; Romans 2:14, 15; and Psalm 40:7, 8 with the class.)

A clear conscience is the inevitable consequence of one thing: integrity. Integrity is an assessment of completeness and soundness. It may refer to undivided loyalties or to an undamaged state of being. Without integrity it is absolutely impossible to possess a clear conscience. The Greek word from which we derive the English word conscience is syneidesis, a blending of the words syn, meaning „with,“ and oida, meaning „to know.“ Whenever the self that we project to the world is different from the person we really are, that crisis of integrity makes us susceptible to psychosis and other forms of mental deterioration, even producing physical symptoms. Happy is that person who is authentic and genuine before God.

Consider This: How does an openness to criticism help validate our integrity?

III. Obedience and Trustworthiness (Review 1 John 5:2; Romans 1:5; 10:16, 17; Luke 16:10-12; and 1 Chronicles 9:26, 27 with the class.)

Obedience is perhaps the purest evidence of trust. J. H. Sammis surely understood that relationship when he penned the lyrics to Daniel Towner’s classic hymn „Trust and Obey.“ Obedience, or doing what another says to do, is based on a trusting relationship with another who has been accepted as an authority.

There is, of course, another motive for obedience beyond trust. That is obedience motivated by fear. If a person is captured by a terrorist, he or she is likely to obey the terrorist out of fear. This form of forced obedience, however, is not the type that sustains the ongoing relationship between master and steward. The trust of which we speak is the result of an ever-increasing relationship built over time. George Beverly Shea, the soloist associated with Billy Graham’s crusades, sang, „The longer I serve Him, the sweeter He grows.“ Each day that God provides our needs, each day that we study more deeply the price of our redemption, each answered prayer, and each additional moment spent pondering the wonders of creation build and strengthen that relationship.

Seeing a more complete picture of God’s character and personality makes it easier for us to trust Him and thus obey Him. Relationships, however, are not one-way streets. Committed stewards first learn to trust God but inevitably order their lives so that God can trust them. This commitment is trustworthiness. It, too, builds over time. God first tests us with small things, but as the relationship grows, He entrusts us with greater responsibilities.

Consider This: How are trust and trustworthiness related?

STEP 3-Apply
Just for Teachers: The indispensable mark of a steward is a relationship with the Owner. It may not be perfect, but it must exist to some degree. If we incorporate the characteristics of this lesson into our lives, we can enjoy the greatest peace and fullest satisfaction that life can supply.

Thought/Application Questions:

What practices might we adopt that would help us trust God more?
What changes might be made so that God could trust us more?
What plans might the church develop to cultivate and encourage both of the above?
STEP 4-Create
Just for Teachers: We have been told that we have nothing to fear except that we forget how God has led and taught us in the past. Because we have established that obedience depends on trust and trust depends on relationship, the final component of the class should review that relationship between trust and obedience, focusing on how God has led us personally.

Closing Activity:

Have the class share personal testimonies of God’s leading and instruction, highlighting how this has built trust. Ask members to share how this has encouraged their obedience.

 

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