Wahrer Hüter der Tempelhöfe – 22. Oktober 2021

 

Herausgegeben von der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten.

Übersetzt von ASI Deutschland.

 

22. OKTOBER

Wahrer Hüter der Tempelhöfe

 

Das sagt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt:“

Offenbarung 2,1

 

Die Namen der sieben Gemeinden symbolisieren die Kirche in verschiedenen Abschnitten ihrer Geschichte. Die Zahl sieben weist auf Vollständigkeit hin und ist ein Symbol dafür, dass diese Botschaften die Zeit bis zum Abschluss der Weltgeschichte umfassen. Die vorkommenden Symbole offenbaren den Zustand der Kirche in verschiedenen Perioden der Geschichte.

Von Christus sagt der Bericht, dass Er sich inmitten der sieben goldenen Leuchter befindet. Dies drückt Seine Beziehung zu den Gemeinden aus. Er steht in ständiger Verbindung mit Seinem Volk. Er kennt dessen wahren Zustand, denn Er verfolgt dessen Einstellung, Frömmigkeit und Hingabe. Obwohl er seit Seiner Himmelfahrt Hohepriester und Mittler im himmlischen Heiligtum ist, wird Er hier doch dargestellt, als ob Er inmitten Seiner Gemeinden auf Erden umhergeht. Mit unermüdlicher Wachsamkeit und unaufhörlicher Umsicht gibt Er Acht, ob das Licht Seiner Wächter noch glimmt oder ob es ganz ausgeht. Wären die Leuchter allein der Fürsorge von Menschen überlassen, so würden ihre flackernden Flammen immer schwächer werden und schließlich ganz erlöschen. Aber Christus ist der treue Wächter im Haus des Herrn, der wahre Hüter der Tempelhöfe. Seine ständige Fürsorge und bewahrende Gnade sind die Quelle des Lebens und des Lichts.

In der ersten Vision hält Christus die sieben Sterne in Seiner Hand. Dies gibt uns die Gewissheit, dass keine Gemeinde, die ihrem Auftrag entspricht, den Untergang befürchten muss. Kein Stern, der unter dem Schutz der Allmacht steht, kann der Hand Christi entrissen werden.

Das sagt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält.“ (Offenbarung 2,1) Diese Worte sind an die Lehrer der Gemeinde gerichtet, denen Gott große Verantwortung übertragen hat. Die wohltuenden Einflüsse, die in den Gemeinden überall spürbar sein sollen, hängen weitgehend von den Pastoren ab. Sie sollen die Liebe Christi offenbaren. Die Sterne des Himmels unterstehen Seiner Herrschaft. Christus lässt sie leuchten und lenkt sie auf ihrem Weg durch das All. Andernfalls würden sie aus ihrer Bahn fallen. Das Gleiche gilt für Seine Diener: Sie sind nur Werkzeuge in Seiner Hand. Was sie an Gutem vollbringen, geschieht durch Seine Macht … Wenn sie auf Ihn sehen, wie Er auf Seinen Vater geschaut hat, werden sie in die Lage versetzt, Sein Werk auszuführen. Solange sie sich von Gott abhängig machen, rüstet Er sie mit Seiner Herrlichkeit aus, um diese in die Welt strahlen zu lassen. — Gute Nachricht für alle, 440f

Zum Nachdenken: Wie tröstlich ist der Gedanke, dass Jesus mitten in Seiner Gemeinde ist, trotz ihrer Herausforderungen?
 

(Quelle: Ellen G. White, Jesus: Name Above All Names, Andachtsbuch 2021) 

 

 

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