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Halten Sie Ihre Zoom-Meetings sicher

Hier sind unsere Tipps, wie Sie Ihre Zoom-Meetings sicher und frei von Zoombombern halten können. Denken Sie daran, dass viele dieser Tipps auch für andere Telekonferenz-Tools gelten.

  • Generieren Sie eine eindeutige Meeting-ID. Die Verwendung Ihrer persönlichen ID für Meetings ist wie eine Politik der offenen Tür – jeder kann jederzeit hereinschauen. Zugegeben, sie ist bequem und leicht zu merken. Wenn jedoch ein Zoombomber Ihre persönliche ID erfolgreich errät, kann er jederzeit bei Ihren Meetings vorbeischauen oder sogar Ihre Meeting-ID mit anderen teilen.
  • Legen Sie für jede Besprechung ein Passwort fest. Selbst wenn Sie eine eindeutige Besprechungs-ID haben, kann ein eingeladener Teilnehmer Ihre Besprechungs-ID immer noch mit jemandem außerhalb Ihrer Organisation teilen. Das Hinzufügen eines Passworts zu Ihrer Besprechung ist eine weitere Sicherheitsebene, die Sie hinzufügen können, um Eindringlinge fernzuhalten.
  • Nur angemeldete Benutzer zulassen. Mit dieser Option spielt es keine Rolle, ob Zoombomber die Besprechungs-ID – und sogar das Passwort – haben. Diese Einstellung erfordert, dass alle Benutzer mit der E-Mail, über die sie eingeladen wurden, bei Zoom angemeldet sind.
  • Verwenden Sie den Warteraum. Im Warteraum beginnt das Meeting erst, wenn der Gastgeber eintrifft und alle Teilnehmer zum Meeting hinzufügt. Die Teilnehmer im Warteraum können nicht miteinander kommunizieren, während sie sich im Warteraum befinden. Dadurch erhalten Sie eine zusätzliche Ebene der manuellen Überprüfung, bevor jemand an Ihrer Besprechung teilnehmen kann.
  • Aktivieren Sie den Gong, wenn Benutzer der Besprechung beitreten oder sie verlassen. Der Gong gibt Ihnen nicht nur einen Grund, verspätet eintreffende Personen in Verlegenheit zu bringen, sondern stellt auch sicher, dass niemand unbemerkt an Ihrer Besprechung teilnehmen kann. Der Gong ist in der Regel standardmäßig eingeschaltet, Sie sollten also überprüfen, ob Sie ihn in Ihren Einstellungen nicht ausgeschaltet haben.
  • Schließen Sie den Raum ab, sobald die Besprechung begonnen hat. Sobald alle erwarteten Teilnehmer eingetroffen sind, sperren Sie die Besprechung. Es scheint einfach zu sein, aber es ist eine weitere einfache Möglichkeit, Zoombombing in Schach zu halten.
  • Begrenzen Sie die gemeinsame Bildschirmnutzung. Bevor das Meeting beginnt, können Sie die Freigabe des Bildschirms auf den Gastgeber beschränken. Und während des Meetings können Sie diese Einstellung spontan ändern, für den Fall, dass ein Teilnehmer am Ende etwas zeigen muss.

Ein besonderer Hinweis für IT-Administratoren:

Aus Gründen der Unternehmensrichtlinien können viele dieser Zoom-Einstellungen auf die Standardeinstellung gesetzt werden. Sie können die Einstellungen für eine bestimmte Gruppe von Benutzern mit Zugang zu sensiblen Informationen (oder solche mit einer höheren Lernkurve in Sachen Cybersicherheitshygiene) sogar noch weiter einschränken. Ausführlichere Informationen finden Sie in der Zoom-Hilfe.

Denken Sie daran, dass Zoombombing nicht nur peinlich ist – es stellt ein großes Sicherheitsrisiko dar. Sicher, bei den Zoombombing-Vorfällen, die derzeit Schlagzeilen machen, scheint es mehr um das Trolling von Menschen zu gehen als um alles andere, aber es besteht das Potenzial für ernsthafteren Missbrauch.

Ganz gleich, welche Webkonferenz-Software Sie verwenden, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um sich mit deren Einstellungen vertraut zu machen und kluge Entscheidungen über die Daten zu treffen, die Sie in Ihren Besprechungen austauschen. Tun Sie dies, und Sie werden jedes Mal, wenn Sie sich anmelden, ein sicheres und glückliches, sozial distanziertes Treffen haben.

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