Der Unsichtbare – 20. Oktober 2021

 

Herausgegeben von der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten.

Übersetzt von ASI Deutschland.

 

20. OKTOBER

Der Unsichtbare

 

Wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott lieben, den er nicht sieht?“ 1. Johannes 4,20

 

Nach der Himmelfahrt Christi zeichnete sich Johannes als treuer und gewissenhafter Mitarbeiter im Dienst Seines Meisters aus. Am Pfingstfest nach der Himmelfahrt Christi erlebte er mit den anderen Jüngern die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, und mit frischem Eifer und neuer Macht verkündete er fortan den Menschen Worte des Lebens und lenkte so ihre Gedanken auf den Unsichtbaren. Er war ein machtvoller Verkündiger, eifrig und mit tiefem Ernst. Mit schöner Sprache und wohlklingender Stimme berichtete er von den Worten und Taten Jesu Christi. Seine Art zu reden hinterließ bei seinen Zuhörern einen tiefen Eindruck. Die Einfachheit seiner Worte, die erhabene Kraft der Wahrheiten, die er verkündete, und die Inbrunst seiner Lehren verschafften ihm Zugang zu allen Gesellschaftsschichten.

Das Leben des Apostels stimmte mit seinen Lehren überein. Die Liebe zu Christus, die in seinem Herzen glühte, befähigte ihn, sich unermüdlich für seine Mitmenschen einzusetzen, insbesondere für seine Schwestern und Brüder in der christlichen Gemeinde.

Christus hatte Seinen ersten Jüngern geboten, einander zu lieben, wie Er sie geliebt hatte. Auf diese Weise sollten sie der Welt bezeugen, dass Christus – die Hoffnung der Herrlichkeit – in ihnen Gestalt gewann. „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.“ (Johannes 13,34) Als Christus diese Worte sprach, konnten die Jünger sie nicht verstehen; aber als sie Zeugen Seiner Leiden, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt geworden waren und nachdem der Heilige Geist am Pfingstfest auf sie gekommen war, gewannen sie eine klarere Vorstellung von der Liebe Gottes. Sie verstanden nun das Wesen der Liebe besser, die sie füreinander aufbringen sollten. Jetzt konnte Johannes seinen Mitchristen sagen: „Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen.“ (1. Johannes 3,16)

Als der Heilige Geist auf die Jünger herabgekommen war und sie die Botschaft von einem lebendigen Erlöser in die Welt hinaustrugen, war es ihr einziges Ziel, Menschen zu retten. Sie freuten sich darüber, mit den Christen eine herzliche Gemeinschaft zu pflegen. Sie waren liebevoll, fürsorglich, selbstlos und um der Wahrheit willen zu jedem Opfer bereit. — Gute Nachricht für alle, 412f

Zum Nachdenken: Wie kann ich wie der Apostel Johannes ein Zeuge für alle Gesellschaftsschichten sein?
 

(Quelle: Ellen G. White, Jesus: Name Above All Names, Andachtsbuch 2021) 

 

 

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