Rechtmäßiger Herrscher – 23. Oktober 2021

 

Herausgegeben von der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten.

Übersetzt von ASI Deutschland.

 

23. OKTOBER

Rechtmässiger Herrscher

 

Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!‘“ Matthäus 4,10

 

Satan legte sein ganzes Vermögen in die letzte Versuchung, denn dieser letzte Kraftakt sollte über den Sieger und damit über sein eigenes Schicksal entscheiden. Er hatte sich als Herrscher der Welt und „Fürsten der Macht der Luft“ (Epheser 2,2) hingestellt.

Er trug Jesus auf einen sehr hohen Berggipfel und breitete vor Seinen Augen ein Panorama aller Königreiche der Welt aus, die schon so lange seiner Herrschaft unterstanden. Dann bot er Ihm alles als Geschenk an. Er sagte, Christus könne ohne Leid oder Risiko in den Besitz all dieser Reiche gelangen. Satan versprach, Regierung und Zepter abzugeben und Christus zum rechtmäßigen Herrscher zu machen, wenn Er ihm nur einen Gefallen tue. Im Gegenzug für die Überlassung der Reiche der Welt, die Ihm an diesem Tag präsentiert worden seien, verlange Satan nur eines: Christus solle ihm wie einem Übergeordneten huldigen.

Für einen Moment ruhte Jesu Auge auf dem herrlichen Anblick vor Ihm, doch dann wandte Er sich ab und weigerte sich, das bezaubernde Spektakel weiter zu betrachten. Er wollte Seine Treue und Standhaftigkeit nicht gefährden, indem Er mit der Versuchung spielte. Satans Aufforderung zur Anbetung weckte göttliche Empörung in Christus. Er konnte diese blasphemische Anmaßung und sogar Satans Anwesenheit nicht länger dulden. In Ausübung Seiner göttlichen Autorität befahl Christus Satan, seinen Auftritt zu beenden: „Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!‘“ (Matthäus 4,10)

Stolz und arrogant hatte Satan sich zum rechtmäßigen und endgültigen Herrscher der Welt erklärt, zum Eigentümer all ihrer Reichtümer und Schönheiten. Er beanspruchte die Verehrung aller Bewohner, als hätte er die Welt und alles, was in ihr ist, geschaffen. „Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will“ (Lukas 4,6), sagte er zu Christus. Sein Ziel war, einen speziellen Vertrag zu schließen, dass er Christus auf der Stelle alle Ansprüche abtreten werde, wenn Er ihn anbete.

Diese Beleidigung des Schöpfers erregte die Entrüstung des Sohnes Gottes, und Er rügte und entließ Satan. — Confrontation, 52f

Zum Nachdenken: Wie wird es sein, wenn Jesus die Neue Erde in Besitz nimmt – einen vollkommenen Ort, an dem nie wieder Sünde aufkommen wird?
 

(Quelle: Ellen G. White, Jesus: Name Above All Names, Andachtsbuch 2021) 

 

 

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