Unerschöpfliche Quelle – 25. Oktober 2021

 

Herausgegeben von der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten.

Übersetzt von ASI Deutschland.

 

25. OKTOBER

Unerschöpfliche Quelle

 

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ Johannes 17,3

 

Am Ende der Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kehrte zu mir zurück. Und ich pries den Höchsten, und ich rühmte und verherrlichte den ewig Lebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Reich von Generation zu Generation währt. Und alle Bewohner der Erde sind wie nichts gerechnet, und nach seinem Willen verfährt er mit dem Heer des Himmels und den Bewohnern der Erde. Und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte: Was tust du? Zu derselben Zeit kehrte mein Verstand zu mir zurück, und zur Ehre meines Königtums kehrten meine Herrlichkeit und mein Glanz zu mir zurück. Und meine Staatsräte und meine Gewaltigen suchten mich auf, und ich wurde wieder in mein Königtum eingesetzt, und außergewöhnliche Größe wurde mir hinzugefügt. Nun rühme ich, Nebukadnezar, und erhebe und verherrliche den König des Himmels, dessen Werke allesamt Wahrheit und dessen Wege Recht sind und der die erniedrigen kann, die in Stolz einhergehen.“ (Daniel 4,31-34)

Wer in Gottes Werk mitarbeitet, kann nur deshalb Gutes tun, weil Gott hinter ihm steht und die Arbeit tut. Sollen wir also Menschen loben und ihnen Dank aussprechen, ohne Gottes Wirken anzuerkennen? Wenn wir so handeln, wird Gott nicht mit uns zusammenarbeiten. Wenn der Mensch sich an erste Stelle setzt und Gott an zweite, ist er dabei, seine Weisheit und Gerechtigkeit zu verlieren. Was immer geschieht, um das moralische Bild Gottes im Menschen wiederherzustellen, geschieht nur deshalb, weil Gott die Arbeit wirksam macht. In Seinem Gebet zum Vater erklärte Christus: „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ (Johannes 17,3)

Der große Apostel Paulus sagte: „Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes. Übrigens sucht man hier an den Verwaltern, dass einer treu befunden wird.“ (1. Korinther 4,1.2) Jeder Verwalter soll verstehen, dass, wenn er sich bemüht, Gottes Ehre in unserer Welt zu vergrößern, er Gott in allem zum Ersten, Letzten und Besten machen muss, ob er nun vor Christen oder Ungläubigen, Landmännern oder Fürsten steht. Man kann nicht größere Schwachheit beweisen, als zu glauben, man werde von den Menschen leichter akzeptiert, wenn Gott in den Versammlungen nicht erwähnt wird. Gott muss an erster Stelle stehen. Die Weisheit der berühmtesten Männer ist vor Ihm Torheit. Ein wahrer Christ ist sich bewusst, dass er sich nur so nennen darf, solange er Christus mit beständiger, ausdauernder und stetig zunehmender Bestimmtheit in den Mittelpunkt rückt. Kein persönlicher Ehrgeiz wird seine Tatkraft mindern, denn sie entspringt einer unerschöpflichen Quelle – dem „Licht des Lebens“. — Present Truth (UK), 7. September 1899

Zum Nachdenken: Wie kann ich mich erniedrigen und gleichzeitig Christus erhöhen?
 

(Quelle: Ellen G. White, Jesus: Name Above All Names, Andachtsbuch 2021) 

 

 

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